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Spiritualität und Philosophie nehmen einen grossen Raum in meinem Denken ein, ja man könnte sogar behaupten, dass ich ein sehr spiritueller Mensch bin.

Hier möchte ich mich mit den einzelnen Formen von "Glauben" und "Erfahren" auseinandersetzen die mich bisher prägten, oder mit denen ich mich bisher beschäftigt habe.


Wie die meisten Europäer bin ich auf dem Boden den Christentums gross geworden, war bis kurz nach meiner Firmung sogar freiwillig ein regelmässiger Kirchgänger.

Leider fielen mir mit der Zeit immer mehr Diskrepanzen zwischen den Ausssagen und Dogmen und der Wirklichkeit auf, und als ich das ganze hinterfragte, blieb nichts weiter als ein Machtapparat, ein Multinationaler Konzern, der versucht, uns die "ewige Seligkeit" zu verkaufen.

Aus diesem Grund bin ich auch schon vor längerem aus der Kirche ausgetreten, die dadurch frei gewordene Summe der Zwangsbeiträge zu dem Verein verwende ich zielführender für eine Patenschaft für ein Mädchen in Tansania, vermittelt über Plan International.


Natürlich habe ich mich in meiner Jugend auch mit diesem Thema beschäftigt, fand es aber nach einigen unangenehmen Ereignissen und Erfahrungen nicht weiter interessant.

Ich befasste mich u.a. mit Volkswissen aller Art, auch gemeinsam mit einem Kreis von jungen "Hexen", aber auch z.B. mit dem Werk des Magiers Aleyster Crowley,

Dieser ist auch durch sein spezielles Tarot-Deck bekannt, das recht beliebt, weil mächtig, aber auch nicht ganz ungefährlich, weil mit höhem Suchtpotential versehen ist.

Im Grossen und Ganzen kann man meine Erfahrungen als jugendliches Interesse am Faktor "Macht" an sehen, welcher aber sehr bald meinen Fokus verlor.


Fußend auf den spärlichen Überlieferungen aus der Germanen und Keltenzeit etabliert sich in letzter Zeit eine immer größer werdende Gruppe von Menschen unter dem Dach des "Neuheidentums". Es gibt dabei jedoch zahllose Gruppen und Grüppen.

Gemein ist diesen im Allgemeinen die Verehrung der Natur in Form von Gottheiten des männlichen und weiblichen Prinzips an festgelegten Feiertagen im Jahr, den alten Jahresfesten. Um das Grundbedürfnis nach einem spirituellem Jahrenrythmus zu befriedigen, habe auch ich mich entschlossen, nach eben diesen Feiertagen zu leben.

Ebenso verbindet sie eine gewisse Übereinstimmung in der Symbolik (Schwert, Schale, Speer, Dolch, Feuer, etc.), die mir sehr zusagt.

Sehr angenehm ist an diesen Gruppen, dass sie sich beinahe beliebig, z.B. zu Ritualen zusammenwürfeln lassen und sich fast automatisch eine Basis einstellt, auf der alle gemeisam rituell agieren können, ohne sich gegenseitig zu behindern.

Man kann sozusagen "Das Süppchen, das jeder für sich selsbt kocht, mit allen anderen zusammenschütten, und es wird ein leckeres Gericht ergeben."

Ich selbst sehe mich in dieser bunten Mischung eher der neo-keltischen Ausrichtung zugetan, die Götter eher als polarisierende Kräfte, denn als Personen ansieht. Ich bete auch nichts und niemanden an, sondern nutze die bei einem Ritual frei werdende Energie...


..oder so...

Seit frühester Jugend kann ich Energien erspüren. Dies ist wohl in meiner Familie ein verbreitetes Phänomen, da auch bereits meine Großmutter pendelnte, mein Großvater mit der Wünschelrute umzugehen verstand und auch meine Mutter Ernergetische Veränderungen wahrnemen kann und recht gut Karten legt.

So gelang es mir auch bereits vor dem Lesen der Prophezeiungen von Celestine energetische Veränderungen aufzuspüren und Störungen im Energiefeld anderer wahrzunehmen und zu korrigieren.

Wie ich später erfuhr scheint dies dem Verfahren von Reiki sehr ähnlich zu sein, deswegen aboniere ich auch die deutsche Reiki-NG und bin auf www.reiki-galerie.de vertreten, ohne selbst in einen Grad eingeweiht zu sein.


Das Buch "Die Prophezeiungen von Celestine von James Redfield traf mich wie in Hammerschlag. Plötzlich fügten sich Erfahrungen, die ich bisher gemacht hatte zu einem klaren Bild zusammen.

Hier eine kurze Zusammenfassung der 9 Erkenntnisse, aber niemand sollte sich dadurch abhalten lassen, das Buch zu lesen. Es ist echt genial und ich behaupte, es hat mein Leben verändert.

Mittlerweile sind auch ein Handbuch und die 10. Erkenntnis von Celestine erschienen.

Erste Erkenntnis - Kritische Masse
Ein neues geistiges Erwachen tritt in der menschlichen Kultur auf. Ein Erwachen hervorgebracht durch eine kritische Masse der Einzelpersonen, die ihre Lebenszeit als eine Reise erfahren, in der die durch geheimnisvolle Übereinstimmungen vorwärts geführt werden.

Wir werden uns der Zufälle im Leben bewusst und erleben sie wie Synchronisations-Erlebnisse. Wenn eine ausreichende Menge von Menschen ernsthaft beginnt zu hinter fragen, was Leben eigentlich bedeutet, dann werden sie es herausfinden. Fügungen sind der Teil eines gesamten Prozesses. Es gibt keine Zufälle. Wir sind alle an wichtigen Punkten der Evolution.;
einer - alle sind wir das Produkt einer Energie. Wir benötigen Energie und besorgen Sie uns von anderen durch Kontrolle oder durch Beherrschen mit Kontroll-Dramen; entweder direkt oder indirekt über Schuld. Unser Ziel eine erfüllenden Spiritualität.

Auf dem Weg dahin kommt es zu:
Einsicht in eine neuer Form des Erlebenssie ist intensiver - anregenderwir kennen den Kern der Erfahrung nichtwir wissen nicht wie wir die Momente erhalten können Aus diesen Vorgängen entsteht eine innere Unruhe und Unzufriedenheit, die uns auf unseren spirituellen Weg bringen kann.

Zweite Erkenntnis - Das Verlängerte Jetzt
Das Erwachende stellt die Kreation einer neuen, kompletteren Weltansicht dar, die eine fünfhundertjahralte Hauptbeschäftigung mit weltlichem Überleben und Komfort ersetzt. Während diese technologische Hauptbeschäftigung ein wichtiger Entwicklungsschritt war, ist unser Erwachen zu den Lebensübereinstimmungen gleich einem Öffnen zum realen Zweck der menschlichen Lebensdauer auf diesem Planeten und zur realen Natur unseres Universums.

Es gibt das verlängerte Jetzt, die Erweiterung des historischen Zusammenhangs zu erkennen: d.h. alle Fügungen sind in einem historischen Zusammenhang wie auch die momentanen Entwicklung in einem größeren Zusammenhang zu sehen, wir denken systemisch. Das war in unserer bisherigen Geschichte nicht so.
Das Welt Bild des Mittelalters besagte: Gut und Böse, fast alles wird über Gott definiert.
Es kommt danach zum Bruch zwischen Wissenschaft und Spiritualität. Eine sekuläre Weltsicht schließt sich daran an. Die wirtschaftliche Stabilität soll in dieser Zeit die spirituelle Stabilität ersetzen. Es besteht die Gefahr, dass das wachsendes Kapital Spiritualität immer mehr zurück drängt. Es bleibt uns heute keine Zeit bis zu dem Zeitpunkt zu warten, wo das Ganze wieder kippt.

Für viele Stress-Kranke heute gilt: sie benutzen ihrer Routine als Ablenkung von der eigentliche Sinnfrage. Sie wollen die Frage nicht stellen, warum lebe ich jetzt hier.

Dritte Erkenntnis -Eine Frage von Energie
Wir erfahren jetzt, dass wir nicht nur in einem materiellen Universum leben, sondern in einem Universum der dynamischen Energie. Alles ist ein Feld von heiliger Energie, die wir intuitiv erfassen können. Außerdem können wir Menschen unsere Energie fokussieren, indem wir unsere Aufmerksamkeit in der gewünschten Richtung projizieren. Wohin die Aufmerksamkeit geht, fließen Energien. Andere Energiesysteme können wir beeinflussen und Schritt um Schritt die Übereinstimmungen erhöhen.

Das Universum besteht aus reiner Energie. Wir sind durch unsere Gedanken für die Schaffung dieses Universum mit verantwortlich. Schönheit hebt die gesamte Energie. Die Energie reagiert auf unsere Erwartungen. Aus der Beschaffenheit der Schönheit, der Wahrnehmung der Energie-Felder folgt die Transformation. Als Konsequenz heißt dass z.B. Nahrung aufnehmen, die eine aktive Energie enthält. An Orte mit besonderer Energie zu gehen, an denen wir Energie aufnehmen können. Oft sind es Orte, die schon von der verschiedenen Religionen und Kulten genutzt wurden.

Vierte Erkenntnis -Der Kampf um Energie
Zu häufig schneiden sich Menschen von größeren Energiequellen ab.  Sie fühlen sich schwach und unsicher. Wir neigen Energie zu gewinnen, indem wir andere manipulieren oder erzwingen, uns Aufmerksamkeit und folglich Energie zu geben. Wenn wir andere erfolgreich  auf diese Art beherrschen, fühlen uns wir leistungsfähiger. Aber die Geschwächten kämpfen häufig wieder, um Ihre Energie zurück zu bekommen. Die Konkurrenz um scheinbar knappe, menschliche Energie ist eine Ursache fast aller Konflikte zwischen Menschen.
 
Man kann die Beziehungen der Menschen auf eine einfache Formel bringen.
Wir Menschen liegen miteinander im Wettstreit um Energie.
Dieser Wettstreit hat Einfluss auf jede zwischenmenschliche Begegnung. Es beherrscht der Kampf um Macht der menschlichen Beziehungen.
Das Bedürfnis, Kontrolle auszuüben, um Energie zurückzuerhalten, entsteht in unserer frühestens Kindheit. Wir haben gelernt, dass das Leben ein Austausch von Energie ist. Einfach gesagt, verlieren wir Energie, wenn wir den Kampf um Aufmerksamkeit verlieren. Das führt dazu, dass wir uns dann schlecht und verunsichert fühlen.
Wir versuchen unsere Energie von anderen Menschen zu beschaffen, in dem wir Sie manipulieren oder ihre Aufmerksamkeit auf uns lenken.
Gelingt uns dies, bekommen wir wieder Energie. die uns stärkt, den anderen aber schwächt.
Oft wehren die andern sich gegen diesen Energieraub und es kommt zu einem Machtkampf.
Hinter der Gewalt steht das Bestreben von Kontrolle oder Beherrschen. Im Gespräch ist eine Seite stärker, eine Seite schwächer.
Die manipulative Grundhaltung heißt, Sieger sein wollen, keine Kontrolle verlieren, sich durchsetzen. Das bestärkt die eigene Position; andernfalls fühlen wir uns geschwächt, wir meinen Kraft zu verlieren. Es geht in menschlichen Beziehungen meistens darum, Energie von anderen zu bekommen.
Sobald wir kontrollieren, können wir uns die Energie der anderen holen. Wir tanken uns auf deren Kosten auf, werden motiviert.

Kontrollstrategien sind:
zunächst ein Freund zu sein,
dann Fehler in einem Verhalten suchen,
das Vertrauen untergraben,
sich mit dem anderen identifizieren.

Vertrauen - Selbständigkeit des anderen abbauen heißt, jemanden in die Symbiose, Abhängigkeit führen.
Wir fühlen uns schwach. Wir versuchen die Kontrolle zu bekommen, dann geht es uns besser. Die Schwächen des anderen, geben uns eine Stärke.
Eine Situation mitbestimmen heißt, wir bekommen Energie geschenkt. Das kann der andere nicht lange durchhalten, es kommt zu Machtkämpfen.
Auch wenn sich Energien verflechten, kommt es zu Machtkämpfen.
Eine Form des Machtkampfes ist, psychisch dominiert zu werden, d h., den Willen abgeben. Es handelt sich dabei um psychische Gewaltanwendung. (dies kann in Therapien vorkommen, dem Patienten geht es dann nicht gut mit der Therapie).
Wenn Energien zwischen Menschen fließen, geht es immer um energetische Positionen, weniger um rationale Erklärungen.

Fünfte Erkenntnis -Die Botschaft der Mystiker
Unsicherheit- und Gewalttätigkeiten lösen sich auf, wenn wir eine innere Verbindung mit göttlicher Energie erfahren. Den Anschluss an die göttliche Energie beschreiben Mystiker aller Traditionen. Eine Richtung von Leichtigkeit zusammen mit einer konstanten Empfindung von Liebe sind der Boden dieser Verbindung. Wenn dieser Boden anwesend ist, ist die Verbindung real. Wenn nicht, wird Verbindung zur göttlichen Energie für eine Machtausübungen nur vorgetäuscht

Im Vordergrund dieser Stufe steht, Kreativität statt Kontrolle zu benutzen.
Das Universum kann uns mit der notwendigen Energien versorgen, wenn wir uns ihm öffnen. Die Energie hat den Drang sich in einer komplexeren Form zu manifestieren. Schwingungen sind nicht in sich stabil. Die Materie ist konstant, ein Organismus ist immer darauf angewiesen, Materie zu absorbieren, um die eigene Schwingung aufrechtzuerhalten. Eine innere Verbindung mit der allgemeinen, göttlichen Energie zu finden, ist unsere Aufgabe und der einzige Weg aus dem Machtkampf mit anderen Menschen.
Ein zentraler Punkt dabei ist, ein Bewusstsein für die reine Liebe zu bekommen. Gemeint ist nicht damit die Liebe für etwas oder für jemanden, sondern eine konstantes Gefühl, dass alles andere in ihrem Leben überstrahlt.
Liebe für alles empfinden, was uns umgibt, das heißt die Liebe zu lassen. Wenn man die Einzigartigkeit und die Schönheit der Dinge empfindet, wird uns Ihre Energie zugeführt. Wer diese Form unschuldiger Liebe empfindet, kann sie auch auf dieser Ebene wieder zurücksenden.
Durch das Erinnern an bereits empfundene Liebe ist es möglich, sich zu öffnen. Diese Liebe wird nicht praktiziert, um gut zu sein oder gar als moralisches Prinzip. Wir müssen lernen, uns bewusst mit Energie (Liebe) aufzuladen, von Energielevel zu Energielevel.

Sechste Erkenntnis -Löschen oder Überwinden der Vergangenheit
Je mehr wir das erkennen, woran wir geschichtlich angeschlossen sind, je mehr werden wir uns aktuell bewusst, in welchen Zeiten wir leben. Normalerweise verlieren wir die Verbindung zu unseren Quellen, wenn wir unter Druck sind. In diesen Zeiten können wir unsere eigene, bestimmte Weise des Diebstahls von Energie bei anderen Menschen kennen lernen. Sobald unsere Handlungen in unserem persönlichen Bewusstsein klarer sind, wird unser Verbindung zu unseren persönlichen Energie konstanter. Wir können unseren eigenen Wachstumspfad und unsere geistige Mission entdecken. Wir erkennen unsere persönliche Weise, die wir zur Welt beitragen können. Dann brauchen wir den anderen nicht mehr anzuzapfen. Wir sind dann in der Lage unsere Energien aus der allgemeinen göttlichen Energie zu nehmen.

Nicht immer können wir unsere innere Verbindung zur göttlichen Quelle halten. Geschieht der Verlust, so versuchen wir uns dadurch zu retten, dass wir versuchen bewusst oder unbewusst andere manipulativ um ihre Energie zu bringen. Dazu haben wir verschiedene Strategien.
Diese Strategien, Kontroll-Dramen, haben wir von unseren Eltern gelernt. Die Kontroll-Dramen nutzten den Eltern, um von den Kindern die Energie abzuziehen. Die Kinder haben nur eine einzige Chance, Energie zurückzugewinnen, wenn sie entsprechend auf elterlichen Kontrollstrategie reagieren. Alle unsere Reaktionen als Kinder rühren aus der Furcht, dass wir ohne die Verbindung zu unseren Eltern nicht überlebensfähig sind. Wenn wir als Kinder Energie benötigen, um uns sicher zu fühlen, benutzen wir eines der Kontroll-Dramen, von dem wir erfahren haben, dass es funktioniert.
Diese Manipulationen sind entweder aktiv, aggressiv; man erzwingt etwas von Menschen oder passiv, man versucht Mitleid oder Neugierde zu erregen.
Man kann die Kontroll-Dramen einteilen in:

Einschüchterer:
Diese Menschen binden die Aufmerksamkeit und damit die Energie durch Lautstärke, physische Kraft, Drohungen sowie unvorhersehbare Temperamentsausbrüche an sich. Er steht immer im Mittelpunkt. In seiner Gegenwart fühlen sie sich unruhig. Der Einschüchterer ist wahrscheinlich am weitesten von der allgemeinen Energie abgeschnitten.
Einschüchterer haben als Ergänzungs-Drama das "Armen Ich", eine extrem passive Dynamik. Das "Arme Ich" versucht, dem Einschüchterer Schuld ein zu flösen, damit er seine Angriffe einstellt. Gelingt diese Form nicht, so versucht der andere sich aggressiv zu wehren.


Vernehmungs-Beamte:
Diese Menschen benutzen ein Verhör, um die Energie anderer auf sich zu ziehen. Sie versuchen Fehler zu finden, um zu kritisieren. In ihrer Gegenwart werden sie befangen und beginnen darauf zu achten, was der Vernehmungs-Beamte tut, um nicht seine Aufmerksamkeit zu erregen. Dadurch kommt der Vernehmungs-Beamte zu seiner Energie.
Es besteht die Gefahr, dass alles, was sie sagen, irgendwann gegen sie verwandt wird, und Sie werden den Eindruck nicht los, unter permanenter Überwachung zu stehen.
Als Ergänzungs-Drama bildet sich der "Unnahbare" oder auch "das Armen Ich". Beide Formen achten darauf, dem Nachfragen des Vernehmungs-Beamten zu entkommen.

Unnahbare:
Diese Menschen versuchen geheimnisvoll und verschlossen zu wirken. Der andere soll versuchen herauszufinden, was eigentlich ist. Der Unnahbare bleibt vage, der andere muss nach fragen, um die Gefühle kämpfen. Sie meinen, alles selbst erledigen zu müssen, und gebeten nie um Hilfe. Als Kind wurde Ihnen oft der Wunsch nach Unabhängigkeit und eigene Identität verweigert. Ihr Verhalten reicht von desinteressiert, unzugänglich, bis herablassend, abweisend, widerspenstig und heimtückisch. Bei Konflikten wird der Unnahbare unverbindlich und verschwindet, das heißt zum Beispiel er hält Verabredungen nicht ein. Durch seine mysteriöse und verschlossene Art wirkt er zunächst anziehend und interessant.
Als Ergänzungs-Drama bildet sich gewöhnlich der "Vernehmungs-Beamte". Es können sich auch "Einschüchtere" oder "Arme Ichs" auf ein Drama erlassen.

Arme Ich oder Opfer:
Diese Menschen versuchen durch Mitleid die Energie auf sich zu lenken. Sie glauben unter Kräftemangel zu leiden, der es ihnen unmöglich macht, in der Welt aktiv zu werden. Der Druck von außen war in der Kindheit so groß, dass das Kind an die Gnade appellierte und dem anderen versuchte Schuld ein zu flößen.
Sie neigen dazu, sich entgegen kommend zu verhalten. Danach fühlen sie sich ausgenutzt. Ihre Verletzlichkeit und Hilfsbedürftigkeit zieht andere erst mal an. An einer wirklichen Lösung ihrer Probleme sind sie aber nicht interessiert, dadurch würden sie die Quelle ihrer Energie aufgeben. Leisteten sie Hilfe, sind sie meistens grenzenlos und geschwätzig und versuchen die Probleme anderer zu lösen.
Die Armen Ichs festigen ihre Opferrolle, in dem Sie sich Partner suchen, von denen sie bedroht werden.
Als Ergänzungs-Drama bildet sich der "Einschüchterer" oder der "Vernehmungs-Beamter"

Siebte Erkenntnis -Agieren im Fluss der Erkenntnisse
Das Kennen unserer persönlichen Mission erhöht weiter den Fluss der geheimnisvollen Übereinstimmungen, während wir in Richtung zu unserem Schicksal geführt werden.
Zuerst haben wir eine Frage. Träume und Intuitionen führen uns in Richtung zu den Antworten. Sie werden uns  häufig durch das Wissen eines anderen menschlichen Wesens zur Verfügung gestellt werden

Sowie der Mensch sich körperlich entwickelt, gibt es auch eine psychologische und spirituelle Entwicklung. Die siebte Erkenntnis befasst sich damit, wie wir diesen spirituellen Entwicklungsprozess unterstützen können, in dem wir aktiv an der universellen Energie teilhaben.
Wir wachsen, indem wir die kleineren Fragenstellungen des Lebens verstehen lernen und diese für uns beantworten. Haben wir für uns wichtige und richtige Fragen gestellt, so bekommen wir manchmal auf mysteriöse Weise Antworten. Manchmal stammen die Antworten aus Träumen. Oft bekommen wir Antworten durch Menschen, die uns begegnen. Wir müssen nur aufmerksam sein für die Botschaften der anderen.

Achte Erkenntnis -Die zwischenmenschliche Ethik
Wir können die Frequenz der Übereinstimmungen erhöhen, indem wir jede Person hervorheben, die in unser Leben kommt. Vorsicht muss angewendet werden, um unseren inneren Verbindungen nicht in romantische Verhältnisse zu verlieren. Andere hervorzuheben ist in den Gruppen besonders wirkungsvoll, in denen man jeder Energie von anderen vertrauen kann. Für Kinder ist diese Erfahrung für ihre frühe Sicherheit und für ihr Wachstum extrem wichtig. Indem wir Schönheit in jedem Gesicht sehen, erhöhen wir andere in ihrem Selbst und erhöhen gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit für eine synchrone Botschaft.

Die Begegnung mit anderen Menschen stehen ganz in Focus unserer persönlichen Entwicklung. Es entsteht ohne Machtspiele eine neue Perspektive für menschliche Beziehungen. Wir können erfahren, wie wir einander bei unserer persönlichen Entwicklung behilflich sein können. Es ist uns möglich, dass wir von jedem Menschen eine Botschaft für uns annehmen können. Wir wetteifern nicht mehr um Energie. Wir haben uns mit unserer inneren Energiequelle in Verbindung gesetzt und können deshalb in einem höheren Kontakt mit den anderen treten. Unsere romantische Liebe wechselt in eine tiefe Liebe zu allem Schönen.

Neunte Erkenntnis -Die auftauchende Kultur
Da wir uns alle in Richtung zu besten Beendigung unserer geistigen Missionen entwickeln, werden die technologischen Mittel des Überlebens völlig automatisiert.  Die Menschen können sich statt dessen auf synchrones Wachstum konzentrieren. Solches Wachstum verschiebt Menschen in höhere Energiezustände.

Vielleicht ist es diese Aussicht, die das Buch und die Themen von Celestine zu solch rasanter Verbreitung führt.
Sie befasst sich mit den gesellschaftlichen Konsequenzen aus den vorherigen acht Schritten. Es besteht die Möglichkeit, dass die gesellschaftlichen Regeln sich zugunsten aller verändern.
Es könnte eine Utopie der Menschlichkeit entstehen, nach der wir im Zeitalter der Automation und der freien Marktwirtschaft suchen.


Nach all dieser Beschäftigung mit verschiedenen Denkschulen und Arten von Spirtualität bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass es ein göttliches Wesen nicht gibt.
Alles das was ich als Richtig und wichtig erkannt habe, funktioniert ebenso ohne, manches sogar besser. Richard Dawkins' Buch "Der Gotteswahn" war hierzu der letzte Augenöffner.

Ich kann jedoch nicht umhin, eine Kraft festzustellen, die das gesamte Dasein in eine bestimmte Entwicklungsrichtung hin bewegt. eine Drang zur Komplexität, zu höherer Daseinsform, weswegen ich auch Lernen, Forschen und Theoretisieren als eigentlichen Sinn des Lebens sehe, denn vielleicht kommt ja dabei ein winziger Gedanke ans Licht, der uns alle ein Stückchen weiter bringt. Und vielleicht ist es ja auch dies Kraft, die man als Göttlich ansehen könnte, jedoch wäre es genauso sinnvoll die Schwerkraft anzubeten, um sie zu beeinflusssen.

Vielleicht bin ich also doch "nur" ein Agnostiker...



 
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